7. Juli 2018

Orgelklang 12

7. Juli 2018

An den Ladegastorgeln: DENNY WILKE – Stadtorganist zu Mühlhausen

Programm 7. Juli 2018

Orgelklang 12
„Friedrich Ladegast zum 200. Geburtstag“

An der großen Ladegastorgel

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 - 1847)    
„Hochzeitsmarsch“
aus der Bühnenmusik „Ein Sommernachtstraum“ op. 61,9
in einer Bearbeitung von Theodore Dubois (1837 - 1924)    
 
Begrüßung

An der kleinen Ladegastorgel

Louis-Claude Daquin (1694-1772)
„Le Coucou“ aus „Pièces des Clavecin“ (1735)
 
Lesung

An der großen Ladegastorgel

Robert Schumann (1810 - 1856)
„Träumerei“ aus dem Klavierzyklus „Kinderszenen“ op. 15,7
in einer Bearbeitung für Orgel von
Félix Alexandre Guilmant (1837 - 1911)

Lesung und Segenswort

An der großen Ladegastorgel

Georges Bizet (1838 - 1875)
Carmen-Phantasie
Paraphrase für Orgel von Edwin Henry Lemare (1865 - 1934)

An den Ladegastorgeln: DENNY WILKE – Stadtorganist zu Mühlhausen

Geistliches Wort:        N.N.    

VITA

Denny Wilke studierte bis 2005 in der Meisterklasse des Leipziger Gewandhaus- und Merseburger Domorganisten Michael Schönheit an der Musikhochschule Nürnberg.
2006 absolvierte er außerdem sein Konzertexamen in der Solistenklasse von Ben van Oosten am Konservatorium Rotterdam. Im Rahmen der „Europäischen Musikakademie Bonn“ hatte er bereits 2003 ein Stipendium für die Meisterklasse von Olivier Latry (Notre - Dame de Paris) erhalten.
Als Organist spielt er regelmäßig bei Klangkörpern wie dem Gewandhausorchester Leipzig, dem MDR - Sinfonieorchester, der Dresdner Philharmonie, der Staatsphilharmonie Nürnberg, der Staatskapelle Halle, dem MDR-Rundfunkchor, dem Nationalchor der Ukraine DUMKA, Latvian State Choir, dem GewandhausChor, dem Philharmonischen Chor Dresden u. v. a.
So kam es zu künstlerischen Begegnungen mit Kurt Masur, Riccardo Chailly, Neeme Järvi, Kristjan Järvi, Howard Arman, Simone Young, Sir John Eliot Gardiner, u. a.
Einladungen für Solistenabende führen ihn an bedeutende kirchenmusikalische Stätten und Konzertsäle wie dem Gewandhaus Leipzig, der Hamburger Musikhalle, dem Kulturpalast Dresden, Notre – Dame Paris, etc.  
Er ist gefragt als Continuospieler und Kammermusikpartner auf dem Cembalo, dem historischen Hammerflügel oder dem modernen Klavier, was ihn auf verschiedene Festivals führte, darunter das Bachfest Leipzig, die Händel-Festspiele Halle, die Dresdner Musikfestspiele und der MDR-Musiksommer.
Seit der Restaurierung der großen Ladegast-Orgel erwarten ihn - neben Domorganist Michael Schönheit - als Organist vielfältige Aufgaben am Merseburger Dom.
2008 übernahm er die künstlerische Leitung der „Mühlhäuser Marienkonzerte“ in Mühlhausen/Thüringen. 2009 wurde er dort zum Stadtorganisten der Konzertkirche „Marienkirche“ Mühlhausen berufen. Hier umfasst sein Wirkungsbereich die Gestaltung der Orgelkonzerte und thematischer Zyklen sowie die Mitwirkung bei Kammermusiken in der historischen Rathaushalle.
Er nahm seine Ernennungsurkunde in der historischen Rathaushalle entgegen, wo sie auch 1707 der junge Johann Sebastian Bach vom „hochedlen und hochweisen Rat“ erhielt.
2010 wurde er Preisträger beim International Sydney Organ Competition.
2011 erschien - zum 200. Geburtstag von Franz Liszt - seine Solo-CD mit Orgelwerken des Jubilars, aufgenommen an der historischen Buchholz-Orgel in Barth (Ostsee), die 2015 für die Bestenliste des "Preis der deutschen Schallplattenkritik" nominiert wurde.
Im Rahmen der von der EKD und vom Bund ausgerufenen Lutherdekade 2017 wurde ihm die künstlerische Leitung eines zum jeweiligen Themenjahr eingegliederten Musikfestivals in Mühlhausen und darüber hinaus übertragen.
2017 erschienen mit ihm als Solist drei CDs, aufgenommen an der großen Rieger-Orgel der Abteikirche Marienstatt, an der großen Sauer-Orgel der Kirche St. Marien zu Mühlhausen (zusammen mit Max Regers „Hebbel-Requiem“ op. 144b und Johannes Brahms' „Ein deutsches Requiem“ op. 45). Aufsehen erregte die unter dem Titel veröffentlichte  CD „FRENCH ROOTS – Works by Liszt, Dupré & Demessieux“- eingespielt an der großen Seifert-Orgel der päpstlichen Marienbasilika Kevelaer, die mit der Weltersteinspielung der Variationen über „Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen“ von Franz Liszt,  in einer synkretisierten Fassung von Marcel Dupré nun der Medienwelt zugänglich ist.