1. September 2018

Orgelklang 12

1. September 2018

An den Ladegastorgeln: JAN ERNST – Domorganist zu Schwerin

Programm 1. September 2018

Orgelklang 12
„Friedrich Ladegast zum 200. Geburtstag“

Georg Friedrich Händel (1685-1759) 
aus dem Concerto F-Dur  HWV 295
„Kuckuck und Nachtigall“  
für Orgel solo bearbeitet von Klemens Schnorr
Larghetto - Allegro

Begrüßung

Johann Christoph Bach (1642-1703)
Aria und Variationen a-Moll

Lesung

Justinus Heinrich Knecht (1752-1817)       
Rondo F-Dur

Moritz Brosig (1815-1887)               
Praeludium und Fuge g-Moll, op. 3, 5

Lesung und Segenswort

Cor Kee (1900-1997)                
Variationen über das niederländische Lied
„Merck toch hoe sterck“

An den Ladegastorgeln: JAN ERNST – Domorganist zu Schwerin

Geistliches Wort: Ordinierte Theologin Ilka Reckmann

VITA
Jan Ernst ist seit 1993 Kantor und Organist am Schweriner Dom. Dort spielt er an der eindrucksvollen romantischen Orgel  von Friedrich Ladegast, gleichsam der „jüngeren Schwester“ der Merseburger Orgel. Außerdem unterrichtet er an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg.
Für sein Instrumentalspiel  lernte Jan Ernst viel von den alten Orgeln seiner ostfriesischen Heimat, ganz besonders beeinflusste ihn der Umgang mit der Arp Schnittger Orgel in Norden. Und natürlich verdankt er viel den Professoren, die seine Studien betreuten: Harald Vogel an der Norddeutschen Orgelakademie, Rose Kirn in Hamburg und Hans van Nieuwkoop am Sweelinck Conservatorium Amsterdam.


Abschlußkonzert in Schafstädt

1. September 2018

Ladegast-Orgel 1875 (3 Manuale, Pedal, 33 Register)
JAN ERNST – Domorganist zu Schwerin
(Eintritt: 10 €)

Programm 1. September 2018

Orgelkonzert Schafstädt

Georg Friedrich Händel (1685-1757) 
aus dem Concerto F-Dur  HWV 295
„Kuckuck und Nachtigall“               
(für Orgel solo bearbeitet von Klemens Schnorr)
Larghetto – Allegro

Johann Ludwig Krebs (1713-1780) 
„Von Gott will ich nicht lassen“
Praeambulum und Choral aus der „Clavierübung“
Präludium und Fuge C-Dur

Justinus Heinrich Knecht (1752-1817)         
Rondo F-Dur
Rondo C-Dur

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)    
Sonata V D-Dur, op. 65, 5
Andante (Choral) – Andante con moto – Allegro maestoso

Moritz Brosig (1815-1887)               
Praeludium und Fuge g-Moll, op. 3, 5

Cor Kee (1900-1997) 
Variationen über das niederländische Lied
„Merck toch hoe sterck“

An der Ladegastorgel: JAN ERNST – Domorganist zu Schwerin

VITA
Jan Ernst ist seit 1993 Kantor und Organist am Schweriner Dom. Dort spielt er an der eindrucksvollen romantischen Orgel  von Friedrich Ladegast,  gleichsam einer Schwester der Scharfstädter Orgel. Außerdem unterrichtet er an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg.
Für sein Instrumentalspiel  lernte Jan Ernst viel von den alten Orgeln seiner ostfriesischen Heimat, ganz besonders beeinflusste ihn der Umgang mit der Arp Schnittger Orgel in Norden. Und natürlich verdankt er viel den Professoren, die seine Studien betreuten: Harald Vogel an der Norddeutschen Orgelakademie, Rose Kirn in Hamburg und Hans van Nieuwkoop am Sweelinck Conservatorium Amsterdam.

Kirche und Orgel von Schafstädt

Die Stadtkirche St. Johannis in Schafstädt ist eine große neuromanische Saalkirche. Für den repräsentativen Kirchenbau opferte man den mittel-alterlichen Vorgänger, von dem nur der mächtige spätgotische West-turm mit seiner Barockhaube blieb. Für die neue große Orgel zog man den berühmten Orgelbauer Friedrich Ladegast heran. Kirche und Orgel wurden zusammen am 21. Mai 1875 geweiht (Ladegasts Werkver-zeichnis gibt unter der Werknummer 65 zwar das Jahr 1874 an, das sich aber offensichtlich auf Auftragsvergabe und Baubeginn bezog).
Auf ausdrücklichen Wunsch des Gemeindevorstandes baute Ladegast das Schafstädter Instrument exakt nach dem Vorbild einer dreimanualigen Orgel, die er 1868 in Polditz gebaut hatte, und er versah es auch mit dem gleichen neuromanischen Prospekt wie in Polditz.
Das wertvolle Instrument wurde bedauerlicherweise 1950 neobarock umdisponiert und später willkürlich weiter verändert. 2005/06 wurde es auf Initiative des Organisten Jörg Ritter durch die Firma Scheffler (Sieversdorf) restauriert, die zuvor auch das Polditzer Schwester-instrument restauriert hatte und u. a. auch an der Restaurierung der großen Ladegast-Orgel im Merseburger Dom beteiligt war.
Die Orgel hat mechanische Schleifladen. Die Originaldisposition:

I. Manual Oberwerk
Gedackt 16’
Geigenprincipal 8’
Doppelflöte 8’
Salicional 8’
Principal 4’
Flauto amabile 4’
Violine 2’
Progressiv-Harmonica
   2-3fach
Oboe 8’

III. Manual Echowerk
Flöte traverse 8’
Viola 8’
Gedackt 8’
Zartflöte 4’

II. Manual Hauptwerk
Principal 16’
Bordun 16’
Principal 8’
Gamba 8’
Flöte 8’
Rohrflöte 8’
Octave 4’
Gedackt 4’
Quinte 2 2/3’
Octave 2’
Cornett 3fach
Mixtur 4fach

Pedal
Untersatz 32’
Violonbaß 16’
Subbaß 16’
Octavbaß 8’
Baßflöte 8’
Quintenbaß
   5 1/3’
Octave 4’
Posaune 16’

Nebenzüge Koppeln
Haupt-Oberwerk (II-I)
Echo-Hauptwerk (III-I)
Hauptwerk-Pedal (II-P)