Ladegast-Orgel

Orgelklang 12

in Gedenken an den 200. Geburtstag von Friedrich Ladegast
40 Minuten Orgelmusik und geistliches Wort


Veranstalter:
Vereinigte Domstifter in Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis Musik und Denkmalpflege,
sowie der Honymus Stiftung Halle-Merseburg. Eintritt mit gültiger Domeintrittsgebühr


(Samstag)

Orgelklang 12

15:00

Orgelklang zum Dreikönigstag
MICHAEL SCHÖNHEIT – Domorganist


(Sonntag)

Orgelklang zum Osterfest

15:00

An den Ladegastorgeln: DENNY WILKE – Stadtorganist zu Mühlhausen


(Samstag)

Orgelklang 12

12:00

im Rahmen der Tage der Mitteldeutschen Barockmusik
OLGA PAPYKINA – Preisträgerin des Gottfried-Silbermann-Wettbewerbs 2015


(Samstag)

Orgelklang 12 zum Pfingstfest

12:00

An den Ladegastorgeln: ANDREAS MARQUARDT – Organist an der Johanneskirche zu Saalfeld


(Samstag)

Orgelklang 12

12:00

An den Ladegastorgeln: MICHAEL SCHÖNHEIT – Domorganist zu Merseburg


(Samstag)

Orgelklang 12

12:00

An den Ladegastorgeln: ALBRECHT KOCH – Domorganist zu Freiberg


(Samstag)

Orgelklang 12

12:00

An den Ladegastorgeln: FRANK BETTENHAUSEN – Organist an der Stadtkirche zu Rudolstadt

Programm 30. Juni 2018

Orgelklang 12
„Friedrich Ladegast zum 200. Geburtstag“


An der großen Ladegastorgel

Josef Rheinberger (1839-1901)            
Orgelsonate Nr. 14  in C-Dur op. 165     
I. Präludium (Maestoso)

Begrüßung

An der kleinen Ladegastorgel

Josef Rheinberger (1839-1901)            
aus: Zwölf Charakterstücke op. 156
Duett                

Lesung

An der großen Ladegastorgel

Frank Howard Warner (1875-?)        
A Midsummer Idyll

Lesung und Segenswort

An der großen Ladegastorgel

Gustav Merkel (1827 - 1885)            
Sonate Nr. 2 d - Moll op. 42
Herrn J.G.Töpfer, Professor und Organist in Weimar, gewidmet
Maestoso – Adagio – Introduction (Allegro assai) und Fuge

An den Ladegastorgeln: Frank Bettenhausen – Organist an der Stadtkirche zu Rudolstadt

Geistliches Wort: Pfarrer i.R. Harmut Richter        

VITA

Frank Bettenhausen studierte Kirchenmusik und Klavierpädagogik an der Fachakademie für Ev. Kirchenmusik in Bayreuth (Orgel bei Hartmut Rohmeyer). Nach einem Praktikum an der
St. Jakobs-Kirche in Rothenburg ob der Tauber schloß sich ein Aufbaustudium der Kirchenmusik an der Musikhochschule Detmold an (Staatliche A-Prüfung 1994). Schwerpunkte waren hier besonders Orgel (Prof. Weinberger) und Dirigieren (Prof. Harder), auch Studien im Cembalospiel bei G. Hollmann. 1995-2002 war er Dekanatskantor an der Stadtkirche Rüsselsheim. Seit 2002 ist er zusammen mit seiner Frau als Kirchenmusiker an den beiden Hauptkirchen in Rudolstadt tätig. Konzertreisen führten in u. a. nach Frankreich (Paris) und Finnland. Als Organist ist er auch in mehreren Rundfunksendungen zu hören und führte zusammen mit den Thüringer Symphonikern die wichtigsten Konzerte für Orgel und Orchester des 19. und 20. Jahrhunderts auf. Mit der Wiedereinweihung der restaurierten Ladegastorgel (2005) in der Stadtkirche zu Rudolstadt initiierte er als künstlerischer Leiter die Rudolstädter Orgeltage und spielte zwei CDs auf dieser Orgel ein. In der EKM ist er zudem als Orgelsachverständiger tätig.


(Samstag)

Orgelklang 12

12:00

An den Ladegastorgeln: DENNY WILKE – Stadtorganist zu Mühlhausen

Programm 7. Juli 2018

Orgelklang 12
„Friedrich Ladegast zum 200. Geburtstag“

An der großen Ladegastorgel

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 - 1847)    
„Hochzeitsmarsch“
aus der Bühnenmusik „Ein Sommernachtstraum“ op. 61,9
in einer Bearbeitung von Theodore Dubois (1837 - 1924)    
 
Begrüßung

An der kleinen Ladegastorgel

Louis-Claude Daquin (1694-1772)
„Le Coucou“ aus „Pièces des Clavecin“ (1735)
 
Lesung

An der großen Ladegastorgel

Robert Schumann (1810 - 1856)
„Träumerei“ aus dem Klavierzyklus „Kinderszenen“ op. 15,7
in einer Bearbeitung für Orgel von
Félix Alexandre Guilmant (1837 - 1911)

Lesung und Segenswort

An der großen Ladegastorgel

Georges Bizet (1838 - 1875)
Carmen-Phantasie
Paraphrase für Orgel von Edwin Henry Lemare (1865 - 1934)

An den Ladegastorgeln: DENNY WILKE – Stadtorganist zu Mühlhausen

Geistliches Wort:        N.N.    

VITA

Denny Wilke studierte bis 2005 in der Meisterklasse des Leipziger Gewandhaus- und Merseburger Domorganisten Michael Schönheit an der Musikhochschule Nürnberg.
2006 absolvierte er außerdem sein Konzertexamen in der Solistenklasse von Ben van Oosten am Konservatorium Rotterdam. Im Rahmen der „Europäischen Musikakademie Bonn“ hatte er bereits 2003 ein Stipendium für die Meisterklasse von Olivier Latry (Notre - Dame de Paris) erhalten.
Als Organist spielt er regelmäßig bei Klangkörpern wie dem Gewandhausorchester Leipzig, dem MDR - Sinfonieorchester, der Dresdner Philharmonie, der Staatsphilharmonie Nürnberg, der Staatskapelle Halle, dem MDR-Rundfunkchor, dem Nationalchor der Ukraine DUMKA, Latvian State Choir, dem GewandhausChor, dem Philharmonischen Chor Dresden u. v. a.
So kam es zu künstlerischen Begegnungen mit Kurt Masur, Riccardo Chailly, Neeme Järvi, Kristjan Järvi, Howard Arman, Simone Young, Sir John Eliot Gardiner, u. a.
Einladungen für Solistenabende führen ihn an bedeutende kirchenmusikalische Stätten und Konzertsäle wie dem Gewandhaus Leipzig, der Hamburger Musikhalle, dem Kulturpalast Dresden, Notre – Dame Paris, etc.  
Er ist gefragt als Continuospieler und Kammermusikpartner auf dem Cembalo, dem historischen Hammerflügel oder dem modernen Klavier, was ihn auf verschiedene Festivals führte, darunter das Bachfest Leipzig, die Händel-Festspiele Halle, die Dresdner Musikfestspiele und der MDR-Musiksommer.
Seit der Restaurierung der großen Ladegast-Orgel erwarten ihn - neben Domorganist Michael Schönheit - als Organist vielfältige Aufgaben am Merseburger Dom.
2008 übernahm er die künstlerische Leitung der „Mühlhäuser Marienkonzerte“ in Mühlhausen/Thüringen. 2009 wurde er dort zum Stadtorganisten der Konzertkirche „Marienkirche“ Mühlhausen berufen. Hier umfasst sein Wirkungsbereich die Gestaltung der Orgelkonzerte und thematischer Zyklen sowie die Mitwirkung bei Kammermusiken in der historischen Rathaushalle.
Er nahm seine Ernennungsurkunde in der historischen Rathaushalle entgegen, wo sie auch 1707 der junge Johann Sebastian Bach vom „hochedlen und hochweisen Rat“ erhielt.
2010 wurde er Preisträger beim International Sydney Organ Competition.
2011 erschien - zum 200. Geburtstag von Franz Liszt - seine Solo-CD mit Orgelwerken des Jubilars, aufgenommen an der historischen Buchholz-Orgel in Barth (Ostsee), die 2015 für die Bestenliste des "Preis der deutschen Schallplattenkritik" nominiert wurde.
Im Rahmen der von der EKD und vom Bund ausgerufenen Lutherdekade 2017 wurde ihm die künstlerische Leitung eines zum jeweiligen Themenjahr eingegliederten Musikfestivals in Mühlhausen und darüber hinaus übertragen.
2017 erschienen mit ihm als Solist drei CDs, aufgenommen an der großen Rieger-Orgel der Abteikirche Marienstatt, an der großen Sauer-Orgel der Kirche St. Marien zu Mühlhausen (zusammen mit Max Regers „Hebbel-Requiem“ op. 144b und Johannes Brahms' „Ein deutsches Requiem“ op. 45). Aufsehen erregte die unter dem Titel veröffentlichte  CD „FRENCH ROOTS – Works by Liszt, Dupré & Demessieux“- eingespielt an der großen Seifert-Orgel der päpstlichen Marienbasilika Kevelaer, die mit der Weltersteinspielung der Variationen über „Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen“ von Franz Liszt,  in einer synkretisierten Fassung von Marcel Dupré nun der Medienwelt zugänglich ist.  


(Samstag)

Orgelklang 12

12:00

An den Ladegastorgeln: DENNY WILKE – Stadtorganist zu Mühlhausen

Programm 21. Juli 2018

Orgelklang 12
„Friedrich Ladegast zum 200. Geburtstag“

An der großen Ladegastorgel

Sergej Rachmaninoff (1873 - 1943)
Prélude cis- Moll op. 3 Nr. 2 aus „Morceaux de Fantaisie“
in einer Bearbeitung für Orgel von Louis Vierne (1870 - 1937)

Begrüßung

An der kleinen Ladegastorgel

Wilhelm Schneider (1783 – 1843)        
Sortie (Allegro)
(Schneider war von 1824 – 1843 Domorganist zu Merseburg)    

Lesung

An der großen Ladegastorgel

Richard Wagner (1813 – 1883)
„Der Gnade Heil“ - Pilgerchor aus „Tannhäuser“ (2. Fassung)
in einer Bearbeitung für Orgel von Franz Liszt (1811 - 1886)
       
Lesung und Segenswort

An der großen Ladegastorgel

Johann Gottlob Töpfer (1791 – 1870)
Concert-Fantasie über den Choral „Mache dich mein Geist bereit“

An den Ladegastorgeln: DENNY WILKE - Stadtorganist zu Mühlhausen

Geistliches Wort: N.N.        

VITA

Denny Wilke studierte bis 2005 in der Meisterklasse des Leipziger Gewandhaus- und Merseburger Domorganisten Michael Schönheit an der Musikhochschule Nürnberg. 2006 absolvierte er außerdem sein Konzertexamen in der Solistenklasse von Ben van Oosten am Konservatorium Rotterdam. Im Rahmen der „Europäischen Musikakademie Bonn“ hatte er bereits 2003 ein Stipendium für die Meisterklasse von Olivier Latry (Notre - Dame de Paris) erhalten.
Als Organist spielt er regelmäßig bei Klangkörpern wie dem Gewandhausorchester Leipzig, dem MDR - Sinfonieorchester, der Dresdner Philharmonie, der Staatsphilharmonie Nürnberg, der Staatskapelle Halle, dem MDR-Rundfunkchor, dem Nationalchor der Ukraine DUMKA, Latvian State Choir, dem GewandhausChor, dem Philharmonischen Chor Dresden u. v. a.
So kam es zu künstlerischen Begegnungen mit Kurt Masur, Riccardo Chailly, Neeme Järvi, Kristjan Järvi, Howard Arman, Simone Young, Sir John Eliot Gardiner, u. a.
Einladungen für Solistenabende führen ihn an bedeutende kirchenmusikalische Stätten und Konzertsäle wie dem Gewandhaus Leipzig, der Hamburger Musikhalle, dem Kulturpalast Dresden, Notre – Dame Paris, etc.  
Er ist gefragt als Continuospieler und Kammermusikpartner auf dem Cembalo, dem historischen Hammerflügel oder dem modernen Klavier, was ihn auf verschiedene Festivals führte, darunter das Bachfest Leipzig, die Händel-Festspiele Halle, die Dresdner Musikfestspiele und der MDR-Musiksommer.
Seit der Restaurierung der großen Ladegast-Orgel erwarten ihn - neben Domorganist Michael Schönheit - als Organist vielfältige Aufgaben am Merseburger Dom.
2008 übernahm er die künstlerische Leitung der „Mühlhäuser Marienkonzerte“ in Mühlhausen/Thüringen.
2009 wurde er dort zum Stadtorganisten der Konzertkirche „Marienkirche“ Mühlhausen berufen. Hier umfasst sein Wirkungsbereich die Gestaltung der Orgelkonzerte und thematischer Zyklen sowie die Mitwirkung bei Kammermusiken in der historischen Rathaushalle.
Er nahm seine Ernennungsurkunde in der historischen Rathaushalle entgegen, wo sie auch 1707 der junge Johann Sebastian Bach vom „hochedlen und hochweisen Rat“ erhielt.
2010 wurde er Preisträger beim International Sydney Organ Competition.
2011 erschien - zum 200. Geburtstag von Franz Liszt - seine Solo-CD mit Orgelwerken des Jubilars, aufgenommen an der historischen Buchholz-Orgel in Barth (Ostsee), die 2015 für die Bestenliste des „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ nominiert wurde.
Im Rahmen der von der EKD und vom Bund ausgerufenen Lutherdekade 2017 wurde ihm die künstlerische Leitung eines zum jeweiligen Themenjahr eingegliederten Musikfestivals in Mühlhausen und darüber hinaus übertragen.
2017 erschienen mit ihm als Solist drei CDs, aufgenommen an der großen Rieger-Orgel der Abteikirche Marienstatt, an der großen Sauer-Orgel der Kirche St. Marien zu Mühlhausen (zusammen mit Max Regers „Hebbel-Requiem“ op. 144b und Johannes Brahms' „Ein deutsches Requiem“ op. 45). Aufsehen erregte die unter dem Titel veröffentlichte  CD „FRENCH ROOTS – Works by Liszt, Dupré & Demessieux“- eingespielt an der großen Seifert-Orgel der päpstlichen Marienbasilika Kevelaer, die mit der Weltersteinspielung der Variationen über „Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen“ von Franz Liszt, in einer synkretisierten Fassung von Marcel Dupré nun der Medienwelt zugänglich ist.